In diesem Artikel8 Abschnitte
Das Wichtigste in Kürze
- Für kleine Shops ohne eigenen Entwickler ist Shopify über drei Jahre günstiger: Unser Einsteiger-Shop (50 Bestellungen im Monat zu je 45 €) kostet 15.151 € mit Shopify und 19.106 € mit WooCommerce.
- Mit wachsendem Umsatz kippt das Bild in Deutschland: Ab etwa 320 Bestellungen im Monat zu je 75 € ist WooCommerce günstiger. Bei 1.500 Bestellungen im Monat spart WooCommerce über drei Jahre 21.533 €. In den Niederlanden, wo fast alle mit iDEAL zahlen, liegt die Schwelle viel höher: mit WooPayments oder Stripe erst bei etwa 1.110 Bestellungen im Monat, mit Mollie bleibt Shopify auch bei 3.000 vorn.
- Der Grund sind die Zahlarten: PayPal und Klarna kosten auf beiden Plattformen gleich viel, aber Shopify Payments bietet in Deutschland keine Lastschrift. Bei WooCommerce kostet sie über Mollie oder Stripe 0,35 € pro Zahlung, bei Shopify zahlen diese Kunden über Klarna oder PayPal, also rund 3 % der Bestellung.
- Zahlungsgebühren wachsen mit dem Umsatz: etwa 21 % der Shopify-Summe bei 50 Bestellungen im Monat, etwa 94 % bei 1.500. Wartung entscheidet vor allem bei kleinen Shops.
- Auf Shopify zahlen Sie für PayPal nur die PayPal-Gebühr von 2,99 % + 0,39 €, solange Shopify Payments Ihr Hauptanbieter ist; Shopifys eigene Transaktionsgebühr fällt dann nicht an.
Shopify oder WooCommerce? Der Rechner oben stellt beide Plattformen drei Jahre lang Monat für Monat gegenüber: Abo oder Hosting, Zahlungsgebühren, Apps oder Plugins, Theme, Wartung sowie Design und Umsetzung. Ändern Sie eine Zahl, und beide Summen rechnen sofort mit. Für Deutschland und Österreich rechnet er in Euro, mit den Zahlarten, die Ihre Kunden tatsächlich nutzen: PayPal, Kauf auf Rechnung, Lastschrift und Karte. Für die Niederlande und Belgien, Großbritannien und die USA wählen Sie eine andere Region.
Wir bauen auf beiden Plattformen: Shopify-Shops für Rehall, Ovabalance und Kampeerwinkel Roermond und einen WooCommerce-Shop für Products for Home. Jeden Tarif unten haben wir im Oktober 2026 auf der Seite des jeweiligen Anbieters geprüft.
Shopify oder WooCommerce: Was ist besser?
Kurz gesagt: Wählen Sie Shopify, wenn Sie klein starten, keinen Entwickler im Haus haben und Hosting, Sicherheit und Checkout einfach funktionieren sollen. Wählen Sie WooCommerce, wenn Ihr Shop schon mehrere Hundert Bestellungen im Monat hat, viele Kunden per Lastschrift zahlen, Sie bereits mit WordPress arbeiten oder viel Kontrolle über Checkout und Produktlogik brauchen. Mit den Startwerten des Rechners ist Shopify bei 50 Bestellungen im Monat über drei Jahre 3.955 € günstiger, bei 300 Bestellungen liegen beide fast gleichauf (41.858 € gegen 42.126 €), und ab etwa 320 Bestellungen im Monat ist WooCommerce günstiger.
| Shopify | WooCommerce | |
|---|---|---|
| Kosten über 3 Jahre | Meist niedriger ohne eigenen Entwickler | Niedriger, wenn die Wartung wenig kostet |
| Wartung | Shopify aktualisiert die Plattform selbst | Sie oder Ihre Agentur halten WordPress, WooCommerce und Plugins aktuell |
| Zahlarten | Karten und Klarna über Shopify Payments, PayPal zusätzlich | Jeder Anbieter: Mollie, Stripe, PayPal, WooPayments |
| Rechtssicherheit | Rechtstexte per App oder Dienst (z. B. Händlerbund) | Germanized oder German Market, dazu Rechtstexte |
| Hosting und DSGVO | Betrieben von Shopify; Daten können außerhalb der EU verarbeitet werden | Sie wählen den Hoster, zum Beispiel komplett in Deutschland |
| Anpassungen | Im Rahmen von Themes und Apps | Volle Freiheit in Code, Checkout und Produktlogik |
So nutzen Sie den Rechner
- Wählen Sie Ihre Region. „Deutschland & Österreich“ rechnet mit Shopifys österreichischer Euro-Preisliste und mit den Zahlungsanbietern, die WooCommerce-Shops hier nutzen.
- Beschreiben Sie Ihren Shop. Tragen Sie Bestellungen pro Monat, den durchschnittlichen Bestellwert und das erwartete Wachstum ein. Die Zahlen des letzten Jahres aus Ihrem aktuellen Shop sind der beste Start.
- Legen Sie fest, wie Kunden zahlen. Mit den Reglern verteilen Sie die Bestellungen auf PayPal, Klarna (Rechnung und Ratenkauf), Lastschrift und Karte, denn jede Zahlart hat eigene Gebühren.
- Füllen Sie beide Plattformen aus. Wählen Sie einen Shopify-Tarif und einen Zahlungsanbieter, dann Apps, Theme, Wartungsstunden und Umsetzungskosten auf beiden Seiten.
- Lesen Sie das Ergebnis. Prüfen Sie die Summen, die Grafik und die Hinweise darunter, und kopieren Sie den Link, um Ihre Berechnung mit Kollegen oder mit uns zu teilen.
So rechnet der Rechner
Der Rechner lässt Ihren Shop 36 Monate lang laufen. Die Bestellungen wachsen einmal im Jahr um den Prozentsatz, den Sie einstellen. Einmalige Kosten (die Umsetzung und ein Shopify-Theme) fallen in Monat 1 an, jährliche Kosten (ein Shopify-Jahresabo, Plugin- und Theme-Lizenzen bei WooCommerce) in den Monaten 1, 13 und 25, alles andere monatlich. Alle Preise sind ohne MwSt. Kosten, die auf beiden Plattformen gleich sind, etwa E-Mail-Marketing, Versandetiketten, Produktfotos und Ihre Domain, bleiben außen vor. So sehen Sie genau, was die Plattform ausmacht.
Shopify legt seine Preise je Land fest. Die deutsche Preisseite zeigt Euro-Preise nur innerhalb Deutschlands, daher nutzt der Rechner die österreichische Preisliste, die auf Shopifys eigener Seite in Euro veröffentlicht ist. Die genauen Tarife für Ihren Shop sehen Sie in Ihrem Shopify-Adminbereich.
| Tarif im Rechner | Quelle | |
|---|---|---|
| Shopify-Tarife | Basic 24 €, Grow 69 €, Advanced 289 € pro Monat bei jährlicher Zahlung (32 €, 92 €, 384 € bei monatlicher Zahlung); Plus ab 2.100 € | Shopify Österreich, Preise |
| Shopify Payments | Karten 2 % + 0,25 € (Basic), 1,9 % (Grow), 1,7 % (Advanced), 1,5 % (Plus); Klarna 2,99 % + 0,35 € (Plus 2,19 %). Keine Lastschrift, kein PayPal | Shopify Österreich, Preise, Shopify Hilfe-Center |
| PayPal auf Shopify | PayPal-Gebühr 2,99 % + 0,39 €; keine Shopify-Transaktionsgebühr, wenn Shopify Payments Hauptanbieter ist | PayPal, Gebühren, Shopify Hilfe-Center |
| Transaktionsgebühr für Drittanbieter | 2 % Basic, 1 % Grow, 0,6 % Advanced, 0,2 % Plus | Shopify Österreich, Preise |
| Apps und Themes auf Shopify | In US-Dollar bepreist, umgerechnet mit 1,5 % Gebühr | Shopify Hilfe-Center |
| Mollie | Karten aus dem EWR 1,80 % + 0,25 €; Klarna 2,99 % + 0,35 €; PayPal-Gebühr + 0,10 €; SEPA-Lastschrift 0,35 € | Mollie, Preise |
| Stripe | Standardkarten aus dem EWR 1,5 % + 0,25 €; Klarna 2,99 % + 0,35 €; SEPA-Lastschrift 0,35 €; PayPal-Gebühr + 0,2 % + 0,10 € | Stripe, Preise |
| WooPayments + PayPal | Karten 1,50 % + 0,25 €; Klarna 2,99 % + 0,35 €; SEPA-Lastschrift 0,35 €; PayPal über das kostenlose Plugin „WooCommerce PayPal Payments“ zur PayPal-Gebühr | WooPayments, Gebühren |
| Germanized Pro | 85 € im ersten Jahr, danach 65 € pro Jahr (inkl. MwSt., eine Domain) | vendidero |
| WooCommerce | Kostenlos; Hosting 25 bis 350 US-Dollar im Monat für die meisten Shops; Erweiterungen 29 bis 299 US-Dollar pro Jahr und Stück | WooCommerce, Preise |
Die übrigen Startwerte sind Annahmen, keine Preise: 75 € durchschnittlicher Bestellwert, 75 € Stundensatz für einen Entwickler, 80 € im Monat für Shopify-Apps, ein Shopify-Theme für 350 €, 40 € im Monat für WooCommerce-Hosting, 470 € im Jahr für Plugins (inklusive Germanized Pro), eine Theme-Lizenz für 70 €, zwei Wartungsstunden im Monat bei Shopify und vier bei WooCommerce. Ersetzen Sie sie durch Ihre eigenen Zahlen: Das Ergebnis ist nur so gut wie die Eingaben.
Was kostet ein Onlineshop? Die Kosten im Einzelnen
Abo oder Hosting
Shopify berechnet ein monatliches Abo, Hosting, Sicherheit und Checkout sind inklusive: 24 €, 69 € oder 289 € im Monat für Basic, Grow oder Advanced bei jährlicher Zahlung und ab 2.100 € für Plus. Was kostet Shopify pro Monat bei monatlicher Zahlung? 32 €, 92 € oder 384 €. WooCommerce ist ein kostenloses Plugin ohne Plattformgebühr oder Umsatzbeteiligung, Sie zahlen aber für das Hosting. WooCommerce selbst nennt 25 bis 350 US-Dollar im Monat für die meisten Shops; der Rechner beginnt mit 40 € für gutes, verwaltetes WordPress-Hosting.
Zahlungsgebühren: PayPal, Rechnung, Lastschrift und Karte
Zahlungsgebühren fallen auf jede Bestellung an und werden deshalb mit wachsendem Shop zum größten Posten. In Deutschland zählt die Zahlart so viel wie der Anbieter: PayPal und der Kauf auf Rechnung kosten einen Prozentsatz der Bestellung, die Lastschrift oft nur einen festen Betrag.
28,7 %
Anteil von PayPal am deutschen Online-Umsatz 2025, vor dem Kauf auf Rechnung (26,1 %), der Lastschrift (14,4 %), der Kreditkarte (13,7 %) und dem Ratenkauf (4,7 %).
Deshalb startet der Rechner mit 29 % PayPal, 31 % Klarna (Rechnung und Ratenkauf), 14 % Lastschrift und 26 % Karte; die Karte steht dabei auch für die übrigen Zahlarten. So viel kostet eine Bestellung über 75 € an Gebühren:
| PayPal | Klarna | Lastschrift | Karte | |
|---|---|---|---|---|
| Shopify Payments, Basic | 2,63 € | 2,59 € | 2,59 €* | 1,75 € |
| Mollie mit WooCommerce | 2,73 € | 2,59 € | 0,35 € | 1,60 € |
| Stripe mit WooCommerce | 2,88 € | 2,59 € | 0,35 € | 1,38 € |
| WooPayments + PayPal | 2,63 € | 2,59 € | 0,35 € | 1,38 € |
Die Lastschrift entscheidet
PayPal und Klarna kosten auf Shopify und WooCommerce fast gleich viel. Der Unterschied liegt bei der Lastschrift: Mit WooCommerce kostet sie über Mollie, Stripe oder WooPayments 0,35 € pro Zahlung, egal wie hoch die Bestellung ist. Shopify Payments bietet sie in Deutschland nicht an, also zahlen diese Kunden über Klarna oder PayPal, rund 3 % der Bestellung. Ein externer Anbieter für die Lastschrift kostet auf Shopify zusätzlich die Transaktionsgebühr von 2 % (Basic). Je mehr Ihre Kunden per Lastschrift zahlen und je größer Ihr Shop wird, desto eher rechnet sich WooCommerce.
Rechtstexte und Rechtssicherheit
Ein deutscher Onlineshop braucht Impressum, AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung, und das auf beiden Plattformen. Rechtstexte mit Update-Service kosten etwa bei der IT-Recht Kanzlei ab 9,90 € im Monat; vergleichbare Dienste gibt es für beide Plattformen. Weil das auf beiden Seiten ähnlich viel kostet, lässt der Rechner es weg.
WooCommerce braucht zusätzlich ein Rechtsplugin für Grundpreise, Lieferzeiten, den Button „zahlungspflichtig bestellen“ und Rechnungen. Germanized gibt es kostenlos; Germanized Pro kostet 85 € im ersten Jahr und danach 65 € pro Jahr, German Market 87 € und danach 78 € (jeweils inkl. MwSt.). Der Rechner rechnet mit 470 € Plugins pro Jahr inklusive Germanized Pro. Shopify bringt Grundpreise von Haus aus mit; die Mustertexte für Rechtsseiten sind laut Shopify aber ausdrücklich keine Rechtsberatung.
Apps und Plugins
Die meisten Shopify-Shops zahlen monatlich für ein paar Apps, etwa für Bewertungen, Abos, Upsells oder Filter. Sie sind in US-Dollar bepreist, und mit einem Euro-Konto kommt eine Umrechnungsgebühr von 1,5 % hinzu. WooCommerce-Erweiterungen kosten 29 bis 299 US-Dollar pro Jahr und Stück, und für viele Funktionen gibt es ein kostenloses Plugin. Deshalb ist dieser Posten bei WooCommerce meist niedriger.
Theme
Die kostenlosen Shopify-Themes sind ein solider Start; kostenpflichtige Themes im Shopify Theme Store kosten einmalig 100 bis 500 US-Dollar, im Mittel etwa 320 US-Dollar. Themes im WooCommerce Marketplace kosten 39 bis 129 US-Dollar pro Jahr, die meisten um 69 US-Dollar. Bei einem individuell gestalteten Shop setzen Sie das Theme auf null und rechnen das Design zur Umsetzung.
Wartung
Die Wartung entscheidet am häufigsten über das Ergebnis. Shopify aktualisiert die Plattform selbst, die Stunden gehen also in Änderungen an Theme und Apps. Bei WooCommerce muss jemand WordPress, WooCommerce und jedes Plugin aktualisieren, den Checkout nach jedem Update testen und sich um Backups und Sicherheit kümmern. Der Rechner beginnt mit zwei Stunden im Monat für Shopify und vier für WooCommerce. Mit einem Entwickler im Haus senken Sie den Wert, bei vielen Plugins erhöhen Sie ihn. Unsere Wartungspakete übernehmen diese Arbeit.
Design und Umsetzung
Die Umsetzung ist eine einmalige Investition und bei gleichem Umfang auf beiden Plattformen oft ähnlich teuer. Unsere Shops auf Shopify oder WooCommerce beginnen bei 2.500 €, mit festem Umfang und Festpreis, wöchentlichen Demos und einem Livegang in 6 bis 8 Wochen; der Code gehört Ihnen. Der Rechner setzt beide Umsetzungen auf 2.500 €. Erhöhen Sie den WooCommerce-Wert, wenn Sie einen individuellen Checkout oder viele Schnittstellen brauchen, etwa zu Warenwirtschaft oder Buchhaltung.
Drei Beispielshops
Wir haben drei Shops für den deutschen Markt durch den Rechner laufen lassen, alle übrigen Startwerte unverändert. Jeder nutzt den Shopify-Tarif, der bei seinem Volumen am günstigsten ist.
| Einsteiger | Wachsend | Skalierend | |
|---|---|---|---|
| Bestellungen pro Monat | 50 | 300 | 1.500 |
| Durchschnittlicher Bestellwert | 45 € | 75 € | 90 € |
| Wachstum pro Jahr | 10 % | 15 % | 20 % |
| Umsatz über 3 Jahre | 89.370 € | 937.575 € | 5.896.800 € |
| Shopify, 3 Jahre | 15.151 € (Basic) | 41.858 € (Basic) | 195.167 € (Basic) |
| WooCommerce, 3 Jahre | 19.106 € | 42.126 € | 173.634 € |
| Zahlungsgebühren, Anteil an der Shopify-Summe | 21 % | 71 % | 94 % |
Beim Einsteiger gewinnt Shopify, weil die Wartung den Ausschlag gibt: Zwei zusätzliche Wartungsstunden im Monat bei WooCommerce wiegen mehr als die etwas höheren Zahlungsgebühren. Mit wachsendem Shop dreht sich das Bild, denn dann machen Zahlungsgebühren fast die ganze Summe aus, und bei WooCommerce kostet die Lastschrift nur einen festen Betrag. Ab etwa 320 Bestellungen im Monat zu je 75 € (rund 288.000 € Umsatz im ersten Jahr) ist WooCommerce mit Mollie günstiger, mit WooPayments + PayPal schon ab etwa 255.
Zwei Änderungen zeigen, wie empfindlich das Ergebnis ist. Mit einer Wartungsstunde im Monat statt vier kostet der wachsende Shop 34.026 € mit WooCommerce gegenüber 41.858 € mit Shopify. Zahlen 40 % der Kunden per Lastschrift statt 14 %, sinkt die WooCommerce-Summe auf 34.837 €, während Shopify bei 41.858 € bleibt.
Wann welche Plattform günstiger ist
Shopify ist meist günstiger, wenn
- niemand in Ihrem Team jeden Monat eine WordPress-Seite aktualisiert und testet,
- Sie Shopify Payments nutzen können und keine Transaktionsgebühr für Drittanbieter anfällt,
- Sie nur wenige kostenpflichtige Apps brauchen,
- Sie eine Rechnung für Hosting, Sicherheit und Checkout wollen.
WooCommerce ist meist günstiger, wenn
- Sie bereits WordPress nutzen und einen Entwickler haben, der die Seite betreut,
- viele Kunden per Lastschrift zahlen, die bei Mollie oder Stripe nur einen festen Betrag kostet,
- die Funktionen, die Sie brauchen, bei WordPress kostenlose Plugins und bei Shopify kostenpflichtige Apps sind,
- Ihr Hosting einfach ist und Ihr Traffic überschaubar.
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Kosten, die der Rechner nicht enthält
- MwSt. auf Abos, Apps und Dienstleistungen.
- Internationale und Firmenkarten, die bei jedem Anbieter mehr kosten als Privatkarten.
- Rückbuchungen und Streitfälle, mit einer festen Gebühr pro Fall.
- Tools, die auf beiden Plattformen gleich viel kosten: E-Mail-Marketing, Versandetiketten, die Anbindung an die Buchhaltung und Ihre Domain.
- Ein Cookie-Banner: Shopify bringt eines mit, für WooCommerce brauchen Sie ein Plugin wie Borlabs Cookie oder Real Cookie Banner.
- Ein späterer Plattformwechsel, ein eigenes Projekt.
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Häufige Fragen
Was ist günstiger: Shopify oder WooCommerce?
Ohne eigenen Entwickler meist Shopify. WooCommerce hat keine Plattformgebühr, aber Hosting, Plugin-Lizenzen, Rechtstexte und Wartung summieren sich. Mit unseren Startwerten kostet ein Shop mit 300 Bestellungen im Monat über drei Jahre 41.858 € mit Shopify und 42.126 € mit WooCommerce. WooCommerce wird günstiger, wenn die Wartung wenig kostet, etwa mit einem Entwickler im Haus.
Was kostet Shopify pro Monat in Deutschland?
Shopify legt seine Preise je Land fest. In der österreichischen Euro-Preisliste kostet Basic 24 €, Grow 69 € und Advanced 289 € im Monat bei jährlicher Zahlung (32 €, 92 € oder 384 € bei monatlicher Zahlung), Plus ab 2.100 € im Monat. In Deutschland können die Preise leicht abweichen; Ihr Shopify-Adminbereich zeigt den genauen Preis. Dazu kommen Zahlungsgebühren, Apps und gegebenenfalls ein Theme.
Ist WooCommerce kostenlos?
Die Software ja: WooCommerce ist ein kostenloses WordPress-Plugin ohne Umsatzbeteiligung. Ein laufender Shop kostet trotzdem Geld: Hosting, Plugins und ein Theme mit Jahreslizenzen, ein Rechtsplugin wie Germanized Pro, Zahlungsgebühren und vor allem Wartung. Genau dieser letzte Posten macht WooCommerce oft teurer, als es auf den ersten Blick aussieht.
Berechnet Shopify Gebühren auf PayPal-Zahlungen?
Nicht, solange Shopify Payments Ihr Hauptanbieter ist: Dann sind PayPal-Zahlungen laut Shopify-Hilfe-Center von der Transaktionsgebühr für Drittanbieter ausgenommen, und Sie zahlen nur PayPals eigene Gebühr von 2,99 % + 0,39 € in Deutschland. Nutzen Sie statt Shopify Payments einen anderen Anbieter, berechnet Shopify je nach Tarif 2 %, 1 %, 0,6 % oder 0,2 % zusätzlich.
Was kostet Germanized für WooCommerce?
Das Grund-Plugin Germanized ist kostenlos. Germanized Pro kostet 85 € im ersten Jahr und danach 65 € pro Jahr für eine Domain, die Business-Lizenz für fünf Domains 119 € und danach 89 € (inkl. MwSt.). Die Alternative German Market kostet 87 € und danach 78 € pro Jahr. Rechtstexte selbst sind darin nicht enthalten; die kommen von einem Anbieter wie der IT-Recht Kanzlei oder dem Händlerbund.
Rechnet der Rechner mit Mehrwertsteuer?
Nein. Der Rechner schlägt nirgends MwSt. auf, vergleichen Sie die Summen also mit Ihren Nettokosten. Beachten Sie: Viele Zahlungsanbieter berechnen auf ihre Gebühren noch 19 % MwSt., die Sie als Unternehmen in der Regel als Vorsteuer zurückholen.
Gilt der Rechner auch für Österreich und die Schweiz?
Für Österreich ja: Die Region rechnet mit Shopifys österreichischer Preisliste. Für die Schweiz stimmt der Aufbau, Preise und Zahlarten (etwa TWINT) sind aber andere; prüfen Sie Ihre eigenen Tarife. Für die Niederlande und Belgien, Großbritannien und die USA gibt es eigene Regionen.



